Die harte Trainingsarbeit öfter in Rennen zeigen wollen

Die Trainings- und Wettkampflehre 2017 zusammenführen

2017_04_15_Wettkampflehre© Lothar Pöhlitz – 15. April 2017 - „Weniger Wettbewerb führt zu leichteren Siegen oder guten Platzierungen auf einem niedrigeren Niveau. Leichtere Siege führen zu abnehmenden Anstrengungen im Training. Deshalb ist es an der Zeit, den Überlegungen zu mehr Anstrengungen im Training neue Überlegungen zu einem wirksameren Wettkampfsystem für alle anzufügen. Dabei muss mit dem Wort System systematisch im Sinne der Unterstützung des Leistungsgewinns und Ausbildung in den Altersklassen verbunden sein. Der Aufbau von umfassenden Leistungsvoraussetzungen muss früh beginnen. Dafür ist nicht der DLV allein, sondern sind auch die Landesverbände zuständig“ (Lothar Pöhlitz 2009)

Man kann alles erreichen wenn man nur will

Coaches müssen ihre Läufer dafür auch mental trainieren

2017_05_01_Coaches_muessen_ihre_Laeufer_auch_mental_trainieren© Lothar Pöhlitz – 01. Mai 2017 - „Coaching umfasst (in Anlehnung an HAHN 1989 und HOTZ 1994) alle Maßnahmen eines Trainers zur pädagogisch-psychologischen Führung, Betreuung, Bewertung und fachlichen Beratung mit dem Ziel, leistungsförderndes Verhalten und die Entfaltung der individuellen Leistungsreserven der Sportler im Wettkampf zu unterstützen, das heißt den Sportler zur Selbstregulation seines aktuellen (insbesondere emotionalen) Zustandes, seines Antriebs (Wollen) und seiner Bewegungsausführung zu befähigen“ (FRESTER / WÖRZ 1997).

Mehr „Wissen“ für richtiges Marathontraining - Einflussfaktoren auf die Leistungen im Marathon- und Straßenlauf

Leistungsstruktur und physiologische Voraussetzungen

2017-01-05-Marathon_Einflussfaktoren© Lothar Pöhlitz - 05. Januar 2017 - Nach einer enormen Verdichtung der Leistungen in der Weltspitze sowohl bei Männern als auch bei Frauen steht der Weltrekord 2016 bei den Männer bei 2:02:57 und bei den Frauen bei 2:15:25. Weltrekord bedeutet durchgängig 42 x 1000 m in 3:13 min. (= 5,18 m/s) bei den Frauen und 42 x 1000m in 2 : 55 min. ( = 5,71 m/s ) bei den Männern. Zugleich bedeutet es aber auch, dass diese Geschwindigkeiten 42,195 km lang in der Regel in einem Laktatbereich zwischen 2 – 4 mmol/l aufrechterhalten werden müssen (bei Berücksichtigung individueller Unterschiede), da sehr gute Marathonleistungen bekanntlicherweise nur im LZA – Bereich III möglich sind.

„Mehr Wissen“ um die Bedeutung des Talents und der V02max für die Wettkampfleistung

2017_05_13_Mehr_Wissen_Vo2Max© Lothar Pöhlitz - 13. Mai 2017 - Die Kunst von Trainern und Läufern, hervorragende Leistungen zum richtigen Zeitpunkt zu erzielen, besteht darin, die Quantität und Qualität von Belastungen mit dem Talent und seiner ererbten „aerob-anaeroben Kapazität“ aufzubauen und angemessen zu variieren. Insbesondere sollten die Reize zeitnah sowohl intensiv als auch lang genug, aber zugleich auch in einem angemessen-geringen Abstand bei Wettkampf - Höhepunkten wiederholbar sein. Optimale Anpassungen vollziehen sich im Ergebnis optimaler Einwirkungen auf die „aerob-anaerobe Kapazität“.

Die 800 m und ihre Sonderstellung innerhalb der Laufdisziplinen

Für 800 m Olympiasiege braucht man Genies, Goldschmiede und Bedingungen

2017-01-30-800m_Training© Lothar Pöhlitz - 30. Januar 2017 - Das Training von 800 m Spezialisten muss sich in erster Linie an den im Wettkampf benötigten Fähigkeiten orientieren, an der Leistungsstruktur der Strecke, den glykolytisch-anaeroben Anforderungen bis zu 24 mmol/l Laktat, an der Lauftechnik, den speziellen Kraftfähigkeiten und den taktischen Fertigkeiten im Kampf um den Sieg. Damit wird der bekannte trainingsmethodische Leitsatz das die Trainingsstruktur immer der Wettkampf-struktur entsprechen muss deutlich unterstrichen.