Herbst - Winter Schwerpunkte: Ausdauer, Kraft und Regenration

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© Lothar Pöhlitz* – 12.09.2018 - Den Weltbesten Läufern und Läuferinnen ist es wohl am besten gelungen das Ausdauer-, Schnelligkeits- und Krafttraining mit den notwendigen Regenerationsmaßnahmen und der besten Ernährung zu kombinieren. Zusammen mit der mentalen Stärke sind das, aus Trainersicht, die wichtigen Zutaten für Erfolge, kleine, mittlere und große. Dabei ist natürlich jeder Körper anders. Je nach Genetik, Trainer, Lebens-, bzw. Trainingsalter und Ganzkörper-Fitness wirken die vom Gehirn auf den Körper ausgesandten Trainingsreize anders, stärker oder auch schwächer und auch die Ansprüche und Bedürfnisse sind individuell. Mit einem komplexen Training im Herbst / Winter könnte man sich jetzt eine neue Basis für 2020 schaffen. Für Olympia-Erfolge muss man die zwei nächsten Jahre nutzen und am besten schon gestern begonnen haben.

Professionalisierung – für Europa, die Welt und Olympia 2020

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ProfessionalisierungLauf2Die Spiele der XXXII. Olympiade finden vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 - in Tokyo statt

© Lothar Pöhlitz* – 28.08.2018 - Die Atmosphäre war toll bei der Berlin-EM, mehr als 60000 in Euphorie am Samstag und Sonntag, Gänsehaut auch bei den Siegerehrungen am Breitscheid-Platz, man sprach sogar vom Leichtathletik-Sommermärchen. 19 Medaillen (6x Gold, 7x Silber, 6x Bronze) haben der Leicht-athletik richtig gutgetan, sicher viele Fans und hoffentlich auch die Medien zurückgewonnen. Die „kleinen“ Organisationspannen werden demnächst ausgebügelt. Der DLV is back, erst einmal in Europa. Nur schade das die Läufer in den Stunden der Bewährung des Jahres 2018 mit 1x Gold nur einen zu kleinen Beitrag leisten konnten. Aber sie haben gekämpft. Man sollte sie, gerade jetzt, aber nicht links liegen lassen. In Tokyo wird „jedes Bein“ gebraucht, auch weil keine Goldkörnchen auf Bäumen wachsen. Kein Trost – aber ein Signal – ist das es auch im Sprint – im Sprung und im Wurf unerwartet Verluste gab.

Hindernis - Talente mit Ausdauer, Kraft, Technik, Tempo und Leidenschaft schneller an die Spitze

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© Lothar Pöhlitz* - 15. August 2018 - Das Tempo der Leistungsentwicklung im Laufen wird bestimmt von der Konstitution und Eignung, von der ererbten Muskelstruktur, von der Nutzung des biologisch günstigen Lernalters und von einer möglichst guten trainingsmethodischen Grundausbildung im Kindes- bzw. frühen Jugendalter. Das Niveau der Ganzkörper-Kraftfähigkeiten, der Beweglichkeit, der Qualität der Lauf- und Hindernistechnik, der Ernährung und ausreichendem Schlaf und nicht zuletzt die Kompetenz der Trainer auf die sie im Prinzip zufällig treffen, entscheiden schließlich über die Perspektive. In diesem Altersbereich erkennt man auch das Talent für...............Mittelstrecke, Hindernis oder die Langstrecken und „verstärkt die Stärken“. Aber das wohl wichtigste, Talent und Geschwindigkeit werden scheinbar im Hindernislauf unterschätzt.

1500 m - Training trotz Beruf oder Studium

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© Lothar Pöhlitz - 1. August 2018 - Bevor sich junge „Nicht-Profis“ oder auch ältere ambitionierte Gedanken machen wie der nächste Schritt, nach einem schon mehrjährigen Training für den Mittelstreckenlauf, bei einem anstehenden Wechsel von der Schule zum Studium oder in den bzw. im Beruf zu planen ist, sollten sie zuerst die verbleibende Zeit neben der Familie oder einem Hobby checken, weil es auch hier ohne Plan nichts wird. Danach die Trainingsmöglichkeiten unter den veränderten Bedingungen (Trainer, Verein, Stadion, Wald, Halle, Kraftraum, Physio / Sportmedizin, Mensa, Sponsoren), dem eigenen Anspruchsniveau zuordnen und sich die Frage beantworten was will ich mir leisten. Erfahrung dabei ist, wer das will, will auch trainieren, will auch in den Wettkämpfen seiner AK mit vorn dabei sein.

Die Wirbelsäule - Die Zentrale für Technik, Tempo und Belastbarkeit

Zu viele Verletzungen haben ihren Ursprung in der Wirbelsäule

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© Lothar Pöhlitz - 19. Juli 2018 - Die Wirbelsäule ist ein komplexes System aus Wirbelkörpern, Bandscheiben, Wirbelgelenken, langen und kurzen Bändern und Muskeln. Sie verbindet als Zentrale des Körpers den Kopf, Rücken mit Armen, das Zentrum mit Gesäß, Beine und Füße. Die Rücken- und Bauchmuskeln stützen und bewegen die Wirbelsäule. Je besser sie ausgebildet sind, umso mehr schützen sie die Wirbel und ihre Verbindungen und umso seltener treten Schmerzen und Beschwerden im Zusammenhang mit Trainings- oder Wettkampf-Belastungen auf.

Die Wirbelsäule ist zunächst „individuell-ererbt“, abhängig von Körpergröße, Gewicht und Hebelverhältnissen hat jeder Mensch seine eigene, mitwachsende, für ihn oder sie typische Wirbelsäulenform. Deshalb ist bereits im Kindesalter eine gründliche sportmedizinische Untersuchung dringend bevor ein sportliches Training aufgenommen werden soll. Leistungssportler und ihre Trainer sollten sie und ihre Schwachstellen (z.B. Skoliose) kennen um Verletzungen – auch an den entlegenen Stellen ihres Zentrums – zu vermeiden.