Hindernis - Talente mit Ausdauer, Kraft, Technik, Tempo und Leidenschaft schneller an die Spitze

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© Lothar Pöhlitz* - 15. August 2018 - Das Tempo der Leistungsentwicklung im Laufen wird bestimmt von der Konstitution und Eignung, von der ererbten Muskelstruktur, von der Nutzung des biologisch günstigen Lernalters und von einer möglichst guten trainingsmethodischen Grundausbildung im Kindes- bzw. frühen Jugendalter. Das Niveau der Ganzkörper-Kraftfähigkeiten, der Beweglichkeit, der Qualität der Lauf- und Hindernistechnik, der Ernährung und ausreichendem Schlaf und nicht zuletzt die Kompetenz der Trainer auf die sie im Prinzip zufällig treffen, entscheiden schließlich über die Perspektive. In diesem Altersbereich erkennt man auch das Talent für...............Mittelstrecke, Hindernis oder die Langstrecken und „verstärkt die Stärken“. Aber das wohl wichtigste, Talent und Geschwindigkeit werden scheinbar im Hindernislauf unterschätzt.

1500 m - Training trotz Beruf oder Studium

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© Lothar Pöhlitz - 1. August 2018 - Bevor sich junge „Nicht-Profis“ oder auch ältere ambitionierte Gedanken machen wie der nächste Schritt, nach einem schon mehrjährigen Training für den Mittelstreckenlauf, bei einem anstehenden Wechsel von der Schule zum Studium oder in den bzw. im Beruf zu planen ist, sollten sie zuerst die verbleibende Zeit neben der Familie oder einem Hobby checken, weil es auch hier ohne Plan nichts wird. Danach die Trainingsmöglichkeiten unter den veränderten Bedingungen (Trainer, Verein, Stadion, Wald, Halle, Kraftraum, Physio / Sportmedizin, Mensa, Sponsoren), dem eigenen Anspruchsniveau zuordnen und sich die Frage beantworten was will ich mir leisten. Erfahrung dabei ist, wer das will, will auch trainieren, will auch in den Wettkämpfen seiner AK mit vorn dabei sein.

Die Wirbelsäule - Die Zentrale für Technik, Tempo und Belastbarkeit

Zu viele Verletzungen haben ihren Ursprung in der Wirbelsäule

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© Lothar Pöhlitz - 19. Juli 2018 - Die Wirbelsäule ist ein komplexes System aus Wirbelkörpern, Bandscheiben, Wirbelgelenken, langen und kurzen Bändern und Muskeln. Sie verbindet als Zentrale des Körpers den Kopf, Rücken mit Armen, das Zentrum mit Gesäß, Beine und Füße. Die Rücken- und Bauchmuskeln stützen und bewegen die Wirbelsäule. Je besser sie ausgebildet sind, umso mehr schützen sie die Wirbel und ihre Verbindungen und umso seltener treten Schmerzen und Beschwerden im Zusammenhang mit Trainings- oder Wettkampf-Belastungen auf.

Die Wirbelsäule ist zunächst „individuell-ererbt“, abhängig von Körpergröße, Gewicht und Hebelverhältnissen hat jeder Mensch seine eigene, mitwachsende, für ihn oder sie typische Wirbelsäulenform. Deshalb ist bereits im Kindesalter eine gründliche sportmedizinische Untersuchung dringend bevor ein sportliches Training aufgenommen werden soll. Leistungssportler und ihre Trainer sollten sie und ihre Schwachstellen (z.B. Skoliose) kennen um Verletzungen – auch an den entlegenen Stellen ihres Zentrums – zu vermeiden.

Das aktuelle Lauf-Weltniveau zwingt zu mehr, zu mehr Effizienz, mehr Wirksamkeit des Hochleistungs-Trainings

Laufweltniveau1_Koken-Foto                                          Lothar Pöhlitz – 7. Juli 2018 - Wenn es bei den Weltrekorden, den Leistungsprofilen Weltbester und den Leistungsdichten in den Laufdisziplinen in den letzten Jahren noch keinen Stillstand gab, muss man einmal darüber nachdenken welche Konsequenzen dies für die eigene Trainingsarbeit und das Wettkampfgeschehen haben müsste. Vielleicht hilft in Vorbereitung auf Olympia 2020 noch einmal ein paar große Steine umzudrehen, noch offene Probleme zu lösen um das Entwicklungstempo zu erhöhen. Wir müssen näher ran. Es gilt noch einmal zu hinterfragen, ob die trainings-methodischen Konzepte in allen Disziplinen, das realisierte Training, die Anforderungen an das auszuwählende Talent, die Ableitungen von der Leistungsstruktur der Disziplin, die psychophysische Begleitung des Trainingsprozesses, das abgeleitete Niveau der physischen Anforderungen oder die Vermittlung psychischer, mentaler Stärke für Wettkampfhöhepunkte schon den großen Zielen entsprechen, die ja alle haben.

Zum Nachwuchsleistungstraining von Talenten im Straßenlauf

 NachwuchsStraße0_Poehlitz-Foto© Lothar Pöhlitz - 26. Juni 2018 - Es gibt sie immer schon die Jungen und Mädchen die früh gern länger schnell laufen und man hat das Gefühl es werden wieder mehr. Auch weil seit 2013 germanroadraces.de diese Aufgabe unterstützt. Vielleicht haben wir wieder welche vorn dabei, 2032 bei den Olympischen Spielen. Heute sind sie um die 10 Jahre alt. Man findet sie in der Regel im Vorderfeld von Straßenrennen. Zu selten werden sie aber beachtet, noch weniger aufgefangen, wo gibt es schon noch leistungsorientierte Kindertrainingsgruppen. Scheinbar wachsen sie nicht schnell genug im Schatten der Bahnläufer auf und erst mit 16-17-18 Jahren wird ihre besondere Begabung für längeres aerob-anaerob schnelles laufen, für den Lang-strecken-Straßenlauf, erkannt.

German Road Races e.V. ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) auf der Suche nach Langstrecken-Lauftalenten im Alter zwischen 16 und 22 Jahren. (GRR - Nachwuchs-Cup). Das 2013 begonnene Projekt wird auch in dieser Laufsaison fortgesetzt - die Distanz zur Talentsichtung beträgt 10 Kilometer.