Der Schmerz sagt Dir ob Du an Deine Leistungsgrenze gegangen bist
Laktat – Mobilisationsfähigkeit – Laktattoleranz
(von Lothar Pöhlitz) - In einem Interview bei der Europameisterschaft 2010 der Schwimmer beantwortete Europameister Paul Biedermann die Frage nach seinen Leistungsreserven für die Zukunft u.a. so: „Der Schmerz sagt Dir ob Du an Deine Leistungsgrenze gegangen bist und ich war nah dran“. Er versuchte damit zu verdeutlichen, dass sein weiterer Fortschritt neue Dimensionen in seiner Schmerzgrenze erfordert und verwies gleichzeitig auf das neue 18 jährige Talent aus Frankreich, dass ihm gerade eine schmerzliche Niederlage beigebracht hatte. Das ist der Maßstab philosophierte er, am besten wäre wenn wir bei den WM und OS gemeinsam gegen die Besten aus den USA und Australien siegreich wären.In dem nachfolgenden Beitrag können sie einmal mehr über die Ursachen der Schmerzen erfahren, die auch Voraussetzung für Leistungsfortschritte sind und mit denen sie in Endphasen von schnellen Mittelstreckenrennen in der Regel leben müssen. Dies erfordert aber von den Besten sich in Rennen nicht um die „Langsamen“ zu kümmern, die sich möglichst nicht wehtun wollen und den Wert des Rennens für die Schnellen zu mindern versuchen. Hier geht's weiter ...
Über Höhen - Aufbautraining in 900 und 2300 m - Motorik - 1500 m & 5000 m für Hindernis – Blocktraining - Marathon - und LD - Ansprüche
Im Interview : Wolfgang Heinig vor der Olympiasaison 2012 Christophe Chayriguet* traf Wolfgang Heinig im März in Iten / Kenia
Das wievielte Mal bist Du jetzt bereits im Kenia-Höhentraining in Iten und wen betreust Du diesmal hier?
Ich war das erste Mal 2010 hier, jetzt sind wir das 3. Mal da, Anna** und Lisa Hahner, Katharina Heinig, Gesa Krause, und Nachwuchs Athleten zwischen 18-19. Unserer Gruppe haben sich in diesem Jahr Sabrina Mockenhaupt und Sören Kah** angeschlossen. Warum Kenia, was ist das Besondere an Iten und seiner Umgebung für das Training? Wieso Kenia und nicht Äthiopien oder Mexico? Ich kenne Afrika von früher, Äthiopien noch besser als Kenia, in Addis Abeba waren wir mehrfach in einer ähnlichen Höhe wie Iten. Durch die vielen Berichte über Kenia ist man natürlich auf Kenia aufmerksam geworden. Seit wir 2010 das erste Mal hier waren bin ich absolut begeistert! Mexico wo ich auch oft war hat sich inzwischen zum Negativen verändert. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen sind die Wege zu den Trainingstrecken zu weit geworden. Hier geht's weiter ...
Motivation ist für die Lauf - Leistung genauso wichtig wie Tempoläufe
Zur Rolle psychischer Einflussfaktoren aus Trainersicht
(von Lothar Pöhlitz) - Im Verlaufe der Jahre an der Laufbahn, bei Straßenwettkämpfen und beim Cross wurde mir immer bewußter, dass jede positive, aber auch jede negative Leistung ein Produkt von „Beinen und Kopf, von Körper und Geist“ ist. Dabei sind Niederlagen wichtige Voraussetzungen für den Leistungsfortschritt, wenn sie entsprechend sachlich aufgearbeitet werden. Nicht selten gehen die Meinungen über den Anteil des „Kopfes“ an der Leistung auseinander. Ohne eine konkrete Zahl zu kennen, der Anteil psychologischer – mentaler Faktoren an einer Leistung ist zwar individuell unterschiedlich, aber doch sehr hoch. Ich glaube, das mindestens 30 % aller Athleten (oder auch mehr) ihre mögliche sportliche Leistung bei wichtigen Wettkämpfen nicht auf die Bahn bringen, weil ihre mentale Stärke, ihre Versagensängste, die reale Einschätzung der Leistungsmöglichkeiten oder das mangelnde Selbstvertrauen es zulassen, das die Gegner überschätzt und die eigene Leistungsfähigkeit unterschätzt werden. Das Prädikat „Trainingsweltmeister“ ist schnell verteilt, ohne zu bedenken, ob die gemeinsame Trainingsarbeit der letzten Jahre den Aufbau der mentalen Stärke auch beinhaltete. Viele werden von frühester Jugend an mit dieser Problematik zu wenig konfrontiert. Hier geht's weiter ...
Trainingspartnerschaft über Ländergrenzen hinweg
Im Interview* : „Lissi“ Niedereder - Österreichs Hoffnung über 800 m der Frauen
Wir trafen sie in der Sportschule Kienbaum beim gemeinsamen Training mit Jana Hartmann. Eine Österreicherin in Kienbaum - wie kommt´s?
Durch die Trainingsgemeinschaft mit Jana Hartmann und dem Training bei Trainer Pierre Ayadi seit Oktober 2011 hat sich die Möglichkeit ergeben an diesem DLV Lehrgang der deutschen Mittelstrecklerinnen kurz vor der Freiluftsaison teilzunehmen. Das habe ich sehr gerne in Anspruch genommen. Die Zeit in der schönen Sportschule hier in Kienbaum möchte ich nutzen, um mir den Feinschliff vor den ersten Wettkämpfen zu holen. Dabei motiviert es mich natürlich sehr mit vielen der besten deutschen Läuferinnen zusammen zu trainieren. Hier geht's weiter ...
Pausen, Pausen, Pausen, Pausen
Immer schneller bei immer kürzeren Pausen ist das Prinzip der Besten
(von Lothar Pöhlitz) - Wichtige Kriterien für die Beurteilung eines absolvierten Lauf-Trainings sind die Einhaltung der vorgegebenen Geschwindigkeiten bei einer hohen Stabilität der Lauftechnik bis zum Programmende. Dies wird vor allem gesichert, wenn die Erholungszeiten zwischen den Läufen gerade ausreichen um diesen Forderungen auch gerecht werden zu können. Dies wiederum wird vom Konditionszustand des Athleten, seiner Herzleistungsfähigkeit, von den äußeren Bedingungen (Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit), den fachgerecht vorgegebenen Geschwindigkeiten, den Streckenlängen und der Länge und Gestaltung der Pausen bestimmt. Um auch die mentale Bereitschaft zur Realisierung des Programms auf hohem Niveau bis zum Ende bei der angestrebten Reizwirksamkeit zu nutzen, müssen die Erholungspausen so gewählt werden, dass die Anforderungen im vollen Umfang, nicht nur in der vorgegebenen Geschwindigkeit, erfüllbar sind. Weil sie Bestandteil der Belastung sind muss die Einhaltung der Pausen genauso „überwacht“ werden wie die Läufe.Hier geht's weiter ...
Ein Schwerpunkt in der Lauf - Nachwuchsausbildung
"Leicht" Lauftechnik
(von Lothar Pöhlitz) - Eine gute möglichst „leicht“ aussehende oder noch besser sich „leicht“ für die Läufer anfühlende Lauftechnik, leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Wirksamkeit des Dauerlauf- und Tempolauftrainings und der Lauf-ökonomie. Die Anforderungen an die Kraft im Doppelschritt, sowohl in den Stütz- als auch Schwungphasen erfordert eine komplexe Vorbereitung durch Ganzkörper-Krafttraining und eine gute Gelenkbeweglichkeit. Im Nachwuchs-training sollte sowohl der Mittelfußaufsatz für das Ausdauertraining als auch das Vorfußlaufen (Ballenlauf) für die Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer, das spezielle Ausdauertraining und die Wettkämpfe erlernt und immer wieder bewusst angewandt und verbessert werden. Die fast parallele Armführung unterstützt in Abhängigkeit von der gewollten Geschwindigkeit entweder langsam-ruhiger oder schnell-frequenzbetonter die Beinarbeit. Je stärker das „Zentrum“, umso leichter können Arme und Beine die Befehle aus dem Kopf in schnelles Vorwärtslaufen umsetzen. Bei der WM 2011 konnte man gut be-obachten dass sich inzwischen die Vorfußtechnik (Ballenlauf) bis zum 10.000 m Lauf durchgesetzt hat.Hier geht's weiter ...
Die Keino´s sorgen sich um die Läuferkonkurrenz Europas
Deutsche Trainer und Läufer zur „Fortbildung im Rift Valley“ willkommen
Regensburg, 02. April 2012 (Von Christophe Chayriguet) - Kipchoge Keino – kenyanischer Nandi - einer der erfolgreichsten Mittel- und Langstreckler der Geschichte – zweifacher Olympiasieger und gleichzeitig Silbermedaillengewinner bei den Olympics 1968 in Mexico und 1972 in München (persönliche Bestleistungen : 3:34,91 – 13:24,2 – 8:23,64 – 28:06,64) kommt das Verdienst zu mit seinen frühen Erfolgen einer der großen Vorbilder und Botschafter nicht nur für Kenyas Jugend sondern auch für die Läufer der Welt zu sein. Er demonstrierte die Wirksamkeit des Trainings im Rift Valley, in Höhen zwischen 2000 – 3000 m und gab zugleich seinen Landsleuten Hoffnung und Optimismus. Nach seiner Karriere half er als Nationaltrainer Wissen zu verbreiten und seit 1999 als Leichtathletik- Präsident, im IOC und Chef des NOK Kenias einem langfristigen Entwicklungsprozeß Führung zu geben. In unserem Interview mit ihm und seinen Sohn Ian Keino sagen sie was sie heute tun und das sie sich um die Zukunft des Mittel- und Langstreckenlaufs in Europa sorgen, weil sich die Zuschauer und Veranstalter demnächst abwenden könnten, wenn immer öfter bei den großen Stadion-Events die ersten 10 Plätze oder mehr von Afrikanern belegt werden. Hier geht's weiter ...
Spezifisches Krafttraining zielt auf ein höheres Renntempo auf allen Strecken
Ein „Läufer – Cirkel – Spezial“ für mehr Vortrieb durch stärkere Füße, Fußgelenke und den Kniehub
Regensburg, 23. März 2012 (Von Lothar Pöhlitz) - Aus der Geschichte der Lauf-Trainingsmethodik sind schon viele Varianten bekannt mit spezifischem Krafttraining den Leistungsfortschritt zu beschleunigen. Mit diesem „Läufer – Kraft – Cirkel“ soll eine weitere Möglichkeit hinzugefügt werden die speziel-len Kraftvoraussetzungen für schnelleres laufen zu verbessern. Schwerpunkte sind dabei - ohne die Ganzkörperathletik zu vernachlässigen - die Füße, Fußgelenke, Beine und die Kniehebemuskulatur. Hier geht's weiter ...
Lothar Pöhlitz - Buch-Neuerscheinung
Trainingskonzepte erfolgreicher Läufer und Geher mit Konsequenzen für das Training heute
Regensburg, 24. Februar 2012 - Beiträge, die in der Vergangenheit die internationale Lauf-Trainingsmethodik wesentlich beeinflussten, mit Konsequenzen vom Autor für das Training von „Leistungsläufern“ heute. Aus dem Vorwort: Toni Nett schrieb 1966 im Vorwort zu seinem Buch „Modernes Training weltbester Mittel- und Langstreckler“: „Unter modernen Training der Mittel- und Langstreckenläufer verstehen wir die von der Mehrzahl der Weltbesten angewandten Methoden zur Leistungsentwicklung. Es sollen reichliche Vergleichsmöglichkeiten zum eigenen Training geboten und Ansatzpunkte zur zweckmäßigeren Gestaltung des eigenen Trainings gegeben werden.“ Hier geht's weiter ...
Entwicklung ist kein Ereignis – es ist ein Prozess
Im Interview: Jimmy „Simba“ Beauttah – Cheftrainer im IAAF-Camp Eldoret / Kenia „Ich habe 1982 in einem Trainerkurs der Deutschen viel gelernt, mit Walter Abmaier fing alles an“ - Von Christophe Chayriguet
Herr Beauttah – Trainer in Kenia – wie kam´s?
Mein Name ist Jimmy „Simba“ Beauttah, ich bin verheiratet und habe 2 Mädels und 2 Jungs. Ich habe eine Zeit lang in der Marine gedient bevor ich ausgetreten bin und mich zu 100% auf Leichtathletik konzentriert habe. Noch bei der Marine hatte ich die Möglichkeit an einem Trainerkurs teilzuneh-men der von der deutschen und kenianischen Regierung organisiert wurde. Das war zu dem Zeitpunkt als Walter Abmaier in Kenia National Trainer war. Seit dem ich die Marine 1995 verlassen habe arbeite ich vollberuflich als Leichathletik -Trainer.
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Die Ausdauerleistungsfähigkeit muß näher an die Wettkampfgeschwindigkeit
Zur Rolle von V02max – Sauerstoffschuld und Laktatverträglichkeit
(von Lothar Pöhlitz) „Die maximale Sauerstoffaufnahme (V02max) repräsentiert die Leistungsfähigkeit der sauerstoffaufnehmenden, sauerstofftransportierenden und sauerstoffverwertenden Teilsysteme im Organismus. Sie ist eine individuell begrenzte Größe und gilt international als zuverlässiges Maß für die maximale aerobe Leitungsfähigkeit (aerobic capacity)“ (Neumann u.a. 2001) Sie ist zusammen mit einer guten Laufökonomie der Schlüssel zur erforderlichen Annäherung der Ausdauerleistungsfähigkeit möglichst nah an die Wettkampfgeschwindigkeit. Damit soll unterstrichen werden dass der V02max neben der aeroben Schwelle eine außer-ordentliche Bedeutung im Rahmen der Entwicklung der Ausdauerleistungsfähigkeit als Basis für alle Wettkampfleistungen im Mittel- und Langstreckenlauf zukommt. Insofern sind die Atmung, das Herz mit seinem Schlagvolumen, der Muskelstoffwechsel und vor allem der Sauerstoff-transport für die Arbeit der inneren Organe als leistungslimitierende Faktoren beim Aufbau einer immer höheren Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung beim schnellen Laufen anzusehen. Hier geht's weiter ...
Der Kindersport muss zur Chefsache werden – jetzt*
Wer Talente nicht sucht und ausbildet, wird immer zweiter Sieger sein
(Von Lothar Pöhlitz – Dipl.-Sportlehrer, Sportwissenschaftler) - Die aktuellen DLV-Elite-Teams und ihre Leistungsausgangspositionen spiegeln auch für den bei CONDITION vor allem interessierenden Laufbereich die Leistungsfähigkeit unserer Jugend im Weltmaßstab und die Talentarbeit der Leichtathletik-Landesverbände im letzten Jahrzehnt wider und erinnern daran, dass die „Talentsuche – Talentausbildung“ und eine Konzentration von Spitzenkräften ganz oben auf die Agenda müssen, wenn sich Deutschlands Fans auch im Laufen bei zukünftigen EM, WM oder OS wieder über Sondermeldungen vom Podium freuen sollen. Leider handelt es sich nicht nur um eine Problem der Sportverbände sondern um ein gesamtgesellschaftliches Problem. Hier geht's weiter ...
Mit der Herzfrequenz das Ausdauertraining individuell steuern
Die aerobe Kapazität zu entwickeln erfordert auch die V02max zu verbessern
(von Lothar Pöhlitz) - Wer sein Training mit der Herzfrequenz (HF) steuern will muß „sein Herz“ gut kennen. Herzgröße und Herzleistungsfähigkeit werden in einem mehrjährigen Prozeß, parallel zur kind- / bzw. jugendlichen Entwicklung durch Training aufgebaut. Die vom Läufer gebrauchte Herzleistung (Blutmenge die in einer Minute an die Orte des Bedarfs gepumpt wird) ist das Produkt aus Herzfrequenz und Schlagvolumen, der Blutmenge die mit jedem Herzschlag in den Körper gepumpt wird. Natürlich vor allem in die Arbeits-muskulatur und die den Körper schützende, aber auch kühlende Haut und am besten nach dem Prinzip für „harte Arbeit“ viel Blut mit möglichst viel Sauerstoff beladen. Hier geht's weiter ...
Ich war zum aeroben Ausdauerstufentest – und nun ?
Praxiserfahrungen aus der Umsetzung leistungsdiagnostischer Ergebnisse
(Von Lothar Pöhlitz) - Als mich kürzlich ein „Papa-Coach“ um ein paar Ratschläge bat, weil es mit seinem jungen Talent im letzten Jahr nicht so richtig voranging, offenbarte er mir auch, dass sie schon mehrere Male zur Leistungsdiagnostik waren, aber immer wieder Schwierigkeiten mit der Umsetzung der umfangreichen Ergebnisse, der vielen gelieferten Zahlen und der Grafiken in die Trainingspraxis hatten. Es gipfelte schließlich alles darin, dass die empfohlenen Geschwindigkeiten aus der Laktatschwelle – als zu schnell - in der Praxis nicht realisierbar waren. Da es auch keine Empfehlungen zur Zuordnung zu Streckenlängen gab kehrten sie relativ schnell nach dem Test wieder zum „Gefühl“ zurück. Auch dass die Herzfrequenzen des jungen Läufers nahe 200 Schl./min. im Bereich der Schwelle nicht zu trainings-methodischen Empfehlungen führten, war verwunderlich. Warum sie trotzdem wieder hinfahren sollen und die Hilfen der sportmedizinisch-sportwissenschaftlichen Begleitung in Anspruch nehmen sollten, soll nachfolgend erläutert werden. Aber bitte, fragen Sie demnächst gleich vor Ort nach wenn Ihnen die Erläuterungen nicht ausreichen. Hier geht's weiter ...
Die TRAININGSLEHRE gilt auch für das Nachwuchstraining von Talenten
(Von Lothar Pöhlitz) - Wenn man Trainingslehre als zusammenfassende Erfahrungen und Erkenntnisse der Trainingspraxis, Sportmedizin, Sportwissenschaft, Sportpsychologie und Bewegungslehre mit dem Ziel immer besserer Wettkampfergebnisse verbindet, sollten Trainer von Talenten im Leistungssport die moderne Trainingslehre im umfassenden Sinne anwendungsbereit beherrschen. Wir wollen anregen die eine oder andere kleine Schwachstelle zu entdecken, aufzuarbeiten, um auch in Zukunft bei der Trainingsarbeit mit ihren jungen Talenten immer ein reines Gewissen zu haben. Hier geht's weiter ...
Junge Athleten sollten sich „fettschlau“ nicht „fettarm“ ernähren
Ernährungstipps für junge Nachwuchsläufer
(Von Friederike Feil & Dr. Wolfgang Feil) - Besonders in der Pubertät machen viele junge Athleten den Fehler sich fettarm zu ernähren, mit dem Gedanken dass Fettsäuren fett machen. Dies ist jedoch ein absoluter Irrtum. Besonders im Jugendbereich sind Fette unerlässlich. Man braucht sie für die Hormonbildung, einen guten Stoffwechsel und auch zum Schutz für die Organe. Eine gute Fettversorgung unterstützt auch eine schnellere und verbesserte Regeneration. Bei den Fetten ist jedoch die Qualität entscheidend: es gibt Fette, die müssten verringert werden, da sie Entzündungsreaktionen im Körper auslösen, es gibt aber auch Fette, die Entzündungen senken. Niedere Entzündungen bedeuten eine bessere Trainierbarkeit. Hier geht's weiter ...
KENYAN´S STANDARDS – „TRAIN HARD – WIN EASY”
Zusammenfassung aufbereitet von Lothar Pöhlitz
Regensburg, 03.Januar 2012 (© Lothar Pöhlitz) - „Nur wenn Du daran glaubst und es auch willst kannst Du es schaffen, das harte Training, die vielen Stunden und die „hills“ (Colm O´Connel). Zum neuen Jahr lohnt sich der Blick auf das Training der kanianischen Läufer. Lothar Pöhlitz, ehemaliger Bundestrainer Lauf, hat die typischen Trainingsinhalte zusammenfassend dargestellt. Hier geht's weiter ...
Ausdauer ist nicht gleich Ausdauer
Die Monate vor Weihnachten sind der Grundlagenausdauerschulung geschuldet
Regensburg, 25.Dezember 2011 (© Kurt Ring) - „Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft“, war die einfache, aber zutreffende Weisheit der tschechischen „Lokomotive“ Emil Zatopek, seinerseits dreifacher Olympiasieger 1952 über 5000m, 10.000m und im Marathon bei den Olympischen Spielen 1952. Die Trainingsmethodik im Bereich Lauf steckte zu jenen Zeiten noch ein wenig in den Kinderschuhen, was nicht heißen soll, dass gewisse Zatopek-Inhalte auch in der heutigen Zeit keinen hohen Wirkungsgrad mehr hätten. Er war ein Vertreter der Intervallmethodik nach Gerschler. Begriffe wie „steady state“ oder „Laktat“ waren ihm noch fremd. In Deutschland entwickelte zu Zeiten eines Harald Norpoth Mitte der 60er-Jahre Dr. van Aaken die Ausdauermethode, die sich auf den verschiedensten Formen von Dauerläufen basierte. Inzwischen hat sich eine hochkomplexe Mischmethode, zuerst vom Neuseeländer Arthur Lydiard bekannt gemacht, entwickelt. Hier geht's weiter ...
Verbesserung der Laufökonomie von Mittel- und Langstrecklern
Vertikale und horizontale Sprungformen (800 m – 5000 m)
Regensburg, 21. Dezember (© Lothar Pöhlitz<) - Ein Schwerpunkt von Jimmy Beauttah´s „Wintertraining“ zielt auf die Verbesserung der biomechanischen Vorraussetzungen für die kommenden Aufgaben. Solche Trainingseinheiten bestehen entweder aus intensiver Koordination mit verschiedensten Sprungformen, Seil- bzw. Hürden-Sprüngen, Übungen gegen den Widerstand von Gummiseilen, „Reifenläufen“ etc... kombiniert mit umfangsorientierten Läufen im Bereich der Schwelle. In diesem Beitrag stellen wir schwerpunktmäßig Sprungübungen vor, die Voraussetzungen für einen verbesserten aktiven Abdruck aus dem Fußgelenk, einen verbesserten Kniehub und eine optimale Laufökonomie schaffen sollen. Hier geht's weiter ...
Schülertraining für Lauf – Talente
Schülertraining ist Lerntraining und Talenterkennungstraining zugleich Mehr Kraft und Ausdauer in einem komplexen Schülertraining von Läufern
Regensburg, 1. Dezember (© Lothar Pöhlitz) - Talente zeigen sich im Training und durch bessere Umsetzung ihrer Leistungsvoraussetzungen in Wettkampfleistungen Sie sind nicht nur für ein sportliches Training geeignet sondern auch dazu bereit. Ohne Leidenschaft geht nix ! Durch die Ganzheitsmethode werden alle Systeme des Körpers entwickelt, die Stärken und das Talent früh erkannt und ausgebildet. Wenn Trainer früher nach den „Schnellen“ suchen wird ihre Arbeit leichter Im Schülertraining von Lauftalenten ist eine schrittweise Erhöhung der Trainingshäufigkeit auf 5 - 6 TE/Woche erste Voraussetzung zur Erfüllung der Ausbildungsaufgaben . Hier geht's weiter ...
Skitrainingslager
2 Wochen Ski-Langlauf unterstützt die Ausdauerentwicklung - Ein Trainingslager im Schnee passt zwischen den Jahren
Regensburg, 24. November (© Lothar Pöhlitz) - Die ersten 3 anspruchsvollen Monate Training liegen im Dezember hinter vielen Leistungssportlern, aber das Wintertraining ist noch nicht zu Ende. Da kann eine Abwechselung nicht schaden. Der Schnee und die Loipen locken! Alternativ im Schnee, ein Wintertrainingslager könnte zu einem ersten Höhepunkt im Wintertraining von Läufern werden, einmal 2 Wochen kein (?) Dauerlauf oder Intervalltraining? Langlauftraining auf Ski! Hoffentlich gehörte zum Jugend-Aufbautraining auch die Erlernung der Skilanglauf- oder Skirollertechnik damit das auch klappt mit der gewünschten Belastung. Eine wichtige Erfahrung ist, das man 2 – 3 x in der Woche einen flotten Dauerlauf einfügen sollte, damit die Muskeln und der Stoffwechsel nicht verlernen wie schnell laufen geht. Überall finden sich geräumte Laufstrecken. Dem kann man ja den „Regenerations-Ausflug“ – im Schnee – vielleicht zur nächsten Baude etwas weiter weg, immer noch anfügen. Hier geht's weiter ...
Das Bundesleistungszentrum Kienbaum 2011
20 Jahre nach der Einheit – modern, funktionell, leistungssportgerecht
Regensburg, 24. November (© Lothar Pöhlitz) - Kürzlich hatte ich wieder einmal Gelegenheit eine Woche im Bundes-leistungszentrum Kienbaum zu verbringen. Leider habe ich nicht buch-geführt wie oft ich seit dem ersten Mal im Jahre 1959 zu unterschiedlichen Anlässen, sie wissen es ja, bis 1979 für den DVfL der DDR, nach 1990 für den Deutschen Leichtathletikverband (DLV) da war. Ich habe mich dort immer wohlgefühlt, vor allem weil, auch schon unter den damals gegeben Möglichkeiten in der DDR, die Bedingungen für das Hochleistungstraining, zwar etwas politischer, aber immer optimal waren. Heute ist Kienbaum „schöner denn je“, groß, abgeschieden, ruhig und ungestört für ein - zwei Gipfelwochen oder mehr nur zum „essen, schlafen und trainieren“ in der schönen märkischen Landschaft, direkt am Liebenberger See. Hier geht's weiter ...
Gedanken zum modernen Marathon Training
Regensburg, 05. November 2011 (Von Renato Canova, Übersetzt von Christophe Chayriguet) - Vor 25-30 Jahren gab es über 1500 m viele Europäer die unter 3:32 laufen konnten (Wessinghage, Hudak, Dezele, Abscal, Gonzalez), andere unter 3:30 (Auita, Cram, Coe, Maree). Engländer die 3:33 laufen konnten (Robson, Moorkroft, Rowland) mussten ihr Glück damals schon auf anderen Strecken finden. 2008 war das erste Mal in 30 Jahren, dass niemand mehr unter 3:31 gelaufen ist! Im Vergleich dazu verbesserten sich die Durchschnittsleistungen über 5000 / 10000 m und auch im Halbmarathon und Marathon hat sich alles verändert! Hier geht's weiter ...
Braucht ein Sportler wirklich sooooo viele Kohlenhydrate?
Regensburg, 31. Oktober 2011 (Friederike Feil, Dr. Wolfgang Feil) - Jahrelang galt der Glaube, dass Mittel- und Langstreckler eine sehr kohlenhydratreiche Ernährung brauchen. Grund dafür ist, dass sie bei anaeroben Belastungen nur Kohlenhydrate benutzen weil Kohlenhydrate die Energiequelle ist, welche am schnellsten zur Verfügung steht. Mit dieser Begründung wurde zu schnell schlussgefolgert, dass eine Sportlerernährung vor allem kohlenhydrat-reich sein muss. Nachteil 1: Kohlenhydrate hoch = Eiweiß niedrig. Bei dieser kohlenhydratreichen Strategie kommt aber dann meistens das Eiweiß zu kurz. Knochen, Muskulatur, Sehnen, Bänder, alle körperlichen Strukturen benötigen jedoch Eiweiß um optimal aufgebaut zu werden und zu arbeiten. Nimmt man zu wenig Eiweiß zu sich, kann es schnell zu Verletzungen, sowie zu Knochen- und Muskelabbau kommen. Hier geht's weiter ...
Die 'Neuen' müssen zuerst zu höhenleistungsfähigen Läufern aufgebaut werden
Regensburg, 24. Oktober 2011 (© Lothar Pöhlitz) - Im Höhentraining verringert sich die Sauerstoffmenge die zur Laufmuskulatur transportiert wird durch einen verminderten Sauerstoffpartialdruck und damit auch die Sauerstoff-Hämoglobin-Bindung. Je höher das Trainingszentrum liegt umso größer wird das Problem, weil damit ja auch die individuell aerobe Kapazität verringert wird. Dagegen wird im Höhentraining angekämpft. Ein Vorteil ist allerdings, dass die geringere Luftdichte ein kürzeres schnelleres Laufen ermöglicht. Besonders in der 2. und 3. Woche eines Höhentrainings sollten sie sich im Trainingsumfang, in den DL-Streckenlängen an ihrem normalen Trainingsprogrammen von zu Hause orientieren oder sie sogar übertreffen und in der Geschwindigkeit auch nicht auf TE verzichten, die sich innerhalb ihres Aufenthaltszeitraumes von 80 -> zu 90 % ihrer HFmax hin entwickeln. Hier geht's weiter ...
Entwicklung eines Lauftalents bis zur internationalen Anschlussklasse
Regensburg, 15. Oktober 2011 (Kurt Ring) - Gefragt, wie man es gemacht hat, wird man immer dann, wenn sich außergewöhnlicher Erfolg einstellt. Doch was ist außergewöhnlich. Dies kommt doch stark auf die jeweilige Sichtweise an. Derselben Problematik ist der vielgeschundene Begriff Talent unterworfen. Was für den einen ein außergewöhnliches Talent ist, kann für den anderen sehr leicht auch leichtathletischer Durchschnitt sein. Letztendlich gibt die Zielsetzung den entscheidenden Ausschlag. Nach über 50 deutschen Meistertiteln will man am Ende einer Trainerlaufbahn nicht mehr den Spatz in der Hand, sondern die Taube auf dem Dach, vorausgesetzt, dass da überhaupt eine sitzt. Um dies herauszubekommen ist ein vielseitiger Trainingsansatz von Nöten. Wie weit der Weg letztendlich führen wird, entscheiden die Anlagen des/der Athleten/In in ihrer komplexen Gesamtheit. Mit meiner derzeit besten, Corinna Harrer habe ich den beschwerlichen Weg in die internationale Klasse frühzeitig gewagt, weil sie mir deutliche Zeichen übermittelte „ja, ich will und bin zum Arbeiten bereit“. Hier geht's weiter ...
Renato Canova: Das Training vor der Weltmeisterschaft
Regensburg, 03. Oktober 2011 (letsrun.com - übersetzt von Sebastian Reinwand auf la-coaching-academy.de) - Als einziger Trainer von internationalen Top Langstreckenläufer/innen ist Renato Canova immer wieder bereit im Forum der unter Insidern längst bekannten Laufseite letsrun.com Rede und Antwort zu Trainingsmethodischen Fragen zu stehen. Seine Offenheit geht sogar soweit, dass er z.T. ganze Trainingszyklen seiner meist afrikanischen Schützlinge veröffentlicht. Erst kürzlich hat er dort im Anschluss an die Weltmeisterschaften in Daegu das Training der Medaillengewinner/innen aus seinem Rennstall veröffentlicht, was wir für sie ins Deutsche übersetzt haben. Hier geht's weiter ...
Lauf - Talente für Deutschland
25.September 2011 (© Lothar Pöhlitz) - Nicht nur die Lauf - Freunde sind am Ende des Jahres ein wenig ratlos, sondern sicher auch den Verantwortlichen in den Ländern wird es nicht so ganz egal sein wenn sie in der Ausgabe 3 / 2011 des Sporthilfe-Magazins in einem Rückblick auf die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 in Daegu u.a. lesen müssen: "Neben dem Glanz der Werfer, weiteren sehr achtbaren Ergebnissen... waren die Schatten über den Läufern aus Deutschland in Daegu nicht zu übersehen. Einst gab es kaum eine Laufstrecke, auf der nicht auch deutsche Läufer an der Spitze mitmischten. Nun wird aber schon das Erreichen eines WM-Semifinales als Erfolg bewertet." Hier geht's weiter ...
Den Motor "frisieren" und das Chassis verstärken
12.September 2011 (© Lothar Pöhlitz) - Auch im Jugend-Aufbautraining von Talenten muss der Motor systematisch "frisiert" und das Chassis auf die zukünftigen Anforderungen des Hochleistungstrainings vorbereitet werden. Kraft und Geschwindigkeit sind die Schlüssel für den Leistungsfortschritt auch schon in jüngeren Jahren.Das Herz-Kreislaufsystem versorgt die Zellen mit Nährstoffen und die Muskeln mit steigender Belastung mit immer mehr Sauerstoff. Das dabei die Herzleistung einen wesentlich begrenzenden Faktor darstellt, scheint in der jüngsten Vergangenheit etwas in den Hintergrund getreten zu sein. Hier geht's weiter ...
Wer den Herbst verschläft kann im Frühjahr nicht hart genug trainieren
1. September 2011 (© Lothar Pöhlitz) - Läufern ist nach der gerade beendeten Sommerwettkampfperiode ein Blick über den Zaun zu anderen erfolgreichen Ausdauersportarten zu empfehlen, sich dann vielleicht schnell noch die Augen zu reiben, um schließlich zu entscheiden, die VP I besser nicht mehr so zu wiederholen wie in den letzten Jahren. Es waren wieder nicht die zu hohen DLV-Normen für die Höhepunkte des Jahres, sondern Versäumnisse im Training, die, trotz nicht zu übersehender Fortschritte, bei vielen 2011 größere Sprünge verhinderten. Blicke hinter die Kulissen vermitteln das Gefühl das die Worte hoher Trainingsumfang und Geschwindigkeit in den leichtathletischen Ausdauerdisziplinen immer noch „Schimpfworte“ sind. Auch wenn die meisten wissen, dass ein bisschen Hochleistungssport genauso wenig zum Erfolg führt wie ein bisschen schwanger, viele übersehen, dass der Läufer im Winter gemacht wird. Hier geht's weiter ...
Elite Middle- & Long Distance Running Neustart
18. August 2011 (© Lothar Pöhlitz) - Unter diesem Motto soll diese renovierte spezielle Internetplattform nicht nur deutschen, sondern auch Mittelstrecklern, Langstrecklern, Hindernis- und Marathonläufern aus den angrenzenden deutschsprachigen Ländern und natürlich auch Läuferinnen und ihren Trainern Hilfen und Anregungen auf dem Weg zur persönlichen Best- bzw. Höchstleistung geben. Wenn Elite die Zielgruppe ist geht es vor allem um Talente, Läufer und ihre Trainer die an die internationalen Spitze wollen. Das sind Schüler- und Jugendliche, die die entsprechenden Talentvoraussetzungen, aber auch die Bereitschaft für einen solchen Weg mitbringen, aber auch fortgeschrittene, ambitionierte Erwachsene, bei denen es nicht mehr so richtig vorwärts geht und die schon länger über Veränderungen nachdenken müssten und sie nun endlich in Angriff nehmen wollen. Hier erhalten sie auch zukünftig Unterstützung, Informationen, Wissen und praktische Erfahrungen, Anregungen, Tipps und vielleicht die notwendige Motivation für mehr. Dabei hoffen wir auch durch Praxisbeiträge, Erfahrungen von Trainern aus dem Leistungs- und Nachwuchsbereich zu den vielfältigen Problemen der Leistungsvorbereitung, die wir gern veröffentlichen, den Weg deutscher und europäischer Läufer zur internationalen Konkurrenzfähigkeit zu beschleunigen. Hier geht's weiter ...
Christine Gess – Deutschland hat wieder ein 800m - Talent
Eine Wettkampfanalyse von den World Youth Championships 2011Bei der U18 – WM brauchten 17 - jährige Mädchen fürs 800 m – Finale 2:06.56 und für den Sieg 2:02,64!
Christine Gess im Finale Achte : nach 2:09,18 + 2:05,62 + 2:05,66 in 4 Tagen
27. Juli 2011 (© Lothar Pöhlitz) - Diese U-18-WM (Jhg. 1994 und jünger) war für unsere zukünftigen Asse bestimmt eine tolle Erfahrung. Am Beispiel der 800 m der Mädchen sollen einmal Beobachtungen weitergegeben werden, worauf sich unsere Jugendlichen und ihre Trainer demnächst einstellen müssen, wenn sie bei einem solchen Event erfolgreich sein wollen. In 4 Tagen 3 Rennen für den 17 jährigen Nachwuchs und im Finale auch noch schnell, die erste Runde unter 60 Sekunden (59,62), für eine Medaille brauchte man am Ende 2:03,43, da hat sich Deutschlands junges Talent Christine Gess aber prächtig aus der Affäre gezogen. Nach 2:09,18 im VL, 2:05,62 im Semifinale, noch einmal 2:05,66 im Finale, auch wenn es nur zum 8. Platz reichte, da kann man sich mit ihr freuen. Hier geht's weiter ...
Lothar Pöhlitz stellte bei der Regensburg-Gala sein neues Fachbuch vor
Beiträge zum Leistungs- und Hochleistungstraining im Laufen und Gehen
Regensburg/Kürten, 17. Juni 2011 - Lothar Pöhlitz, langjähriger Bundestrainer Lauf beim DLV (1980 – 1998) und auch heute noch Trainerberater zahlreicher Mittel- und Langstreckler, präsentierte und signierte bei der Regensburg-Gala 2011 sein Fachbuch für Lauf / Gehen, für das sich viele Trainier aus dem In- und Ausland sehr interessierten. In "Beiträge zum Leistungs- und Hochleistungstraining im Laufen & Gehen" finden sich auf 386 DIN A 4-Seiten mit vielen Tabellen, Abbildungen und Fotos Beiträge des Autors aus seiner inzwischen mehr als 50-jährigen Arbeit im Leistungssport. Die Neuerscheinung ist für ambitionierte Läufer, Geher und Trainer im Mittel- und Langstreckenlauf, aber auch Sportstudenten eine Fundgrube zur Unterstützung der Ausbildung. Die Auslieferung der bestellten Exemplare ist im vollen Gange. Hier geht's weiter ...
Renato Canova Trainingsphilosophie
Übersetzt aus dem englischsprachigen Forum letsrun.comRegensburg, 31. Oktober 2010 (letsrun.com/ übersetzt von Sebastian Reinwand) – Die Namen DorcusIzikuru (Hindernisweltmeisterin 2005) und Nicholas Kemboi (10.000m 26:30min) sagen sicher schon einigen Leichtathletikinsidern etwas, aber spätestens den Hindernisweltrekordler SaifSaaeedShaheen kennt dann Jeder Leichtathletikinteressierte. Das alles sind große Namen, hinter denen ein vielen Leuten unbekannter, aber weniger großer Renato Canova steht.
Dabei war Canova bereits in den 80er und 90er Jahren zusammen mit Lucio Gigliotti als Nationaltrainer seines Heimatlandes Italien äußerst erfolgreich. Ornella Ferra, GelindoBordin, Alberto Cova, Salvatore Antibo und Stefano Baldini sind nur einige Athleten, die zahlreiche Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften oder Olympia während der Ära Gigliotti-Canova eroberten.
Kurz vor der Jahrtausendwende zog es Renato Canova dann nach Kenia, hauptsächlich weil ihm in Italien aufgrund von gestrichenen Förderprgrammen der Nachwuchs ausging. In der Afrikanischen Läuferhochburg konnte er schließlich wieder aus dem Vollen schöpfen, dort begann er auch immer mehr wissenschaftliche Studien anzustrengen und sein wissenschaftlich begründetes Trainingsystem zu entwickeln, weshalb er in Kenia unter dem Pseudonym „technicaltrainer“ bekannt ist.
Im Folgenden haben wir Canova`s Philosophie, zu der er im englischsprachigen Forum letsrun.com umfangreich gepostet hat, weitgehend dem original Wortlaut treu ins Deutsche übersetzt. Hier geht's weiter ...
10.000 m in Deutschland: Die vergessene Strecke
Die längste olympische Bahndistanz ist hierzulande nur eine Randerscheinung
Regensburg, 22. März 2010 (Kurt Ring) – Lang ist es her, als die Herren Schildhauer, Kunze, Uhlemann, Fleschen, Zimmermann und Herle über die 10.000 m in der erweiterten Weltspitze mitliefen, in Europa bisweilen sogar dominierten. Im selben Maße wie die Afrikaner eine um die andere schier unüberwindliche Zeitbarriere auf den 25 Bahnrunden pulverisierten, verschlechterten sich Deutschlands Langstreckler auf dieser Distanz. Die 27er Zeiten von Franke und Baumann sind auch schon Geschichte, Carsten Eich, Andre Pollmächer und Jan Fitschen weckten neue Hoffnungen, mehr nicht. Übrig geblieben ist der Eropameistertitel von Jan Fitschen 2006. Wenn es nun im Sommer erneut um den kontinentalen Titel im spanischen Barcelona geht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass unter Umständen Deutschland erneut keine Rolle spielen wird. Hier geht's weiter ...
Langstreckenlauf in den Endsechzigern des letzten Jahrhunderts
Ein kleiner Rückblick am Beispiel des damaligen deutschen Spitzenläufers Hans GerlachRegensburg, 14. März 2010 (Kurt Ring) – Derzeit wird viel diskutiert in deutschen Läuferkreisen über Qualität und Quantität, über Leistungen und das internationale „standing“ der deutschen Läufer. Damals, vor beinahe 45 Jahren, war alles noch viel anders. Da strömten 45.000 Zuschauer ins Augsburger Rosenaustadion, teilweise nur, um Langstreckenheroe Ludwig Müller beim Kampf gegen die Russen zu unterstützen. Man kannte keine Laktatmessung, die großen Vorbilder hießen Jim Ryun, Emil Zatopek, Peter Snell, Ron Clarke oder Harald Norpoth. Das neuseeländische Trainingsmodell von Arthur Lydiard hatte gerade Hochkonjunktur und sein wöchentlicher „longjog" über 35 Kilometer – auch für Mittelstreckler – war zu einem Laufbegriff geworden. Hier geht's weiter ...
International erfolgreich laufen heißt professionell trainieren
Ein immerwährendes Klagen über das Sorgenkind „deutscher Lauf“ hilft nicht weiterRegensburg, 8. März 2010 (Kurt Ring) – Die Deutschen Crosslaufmeisterschaften 2010 sind Geschichte, die immerwährenden Klagen über die einstmals so erfolgreiche Sparte der deutschen Leichtathletik aber keineswegs. Während man sich im Bereich Sprint inzwischen wieder beruhigt zurücklehnt, im Mehrkampf und in der Sprungabteilung ein deutlicher Aufwärtstrend unverkennbar ist und der Bereich der Werfer und Stoßer vor Selbstbewusstsein nur so strotzt, scheint der deutsche Lauf in den unendlichen Weiten der internationalen Leichtathletik bis auf einige wenige Sternschnuppen total zu verglühen. Die Ansätze zur Abwendung der Misere waren auch wieder am Rande des Stockacher Parcours zu hören - vielfältig, durchaus konstruktiv und allemal besser als jener Zustand des Nichtstuns in Sachen Neustrukturierung. Die Dinge beim Schopf zu packen, ist aber gar nicht so einfach angesichts des Problems, wo man denn zuerst anfangen sollte. Hier geht's weiter ...
Beste Gesundheit und baldige Genesung, liebe Antje

wünscht Dir die Leichtathletik-Coaching-Academy
Lothar Pöhlitz geht bei der „Coaching - Academy“ nach mehr als 3 Jahren ehrenamtlicher Arbeit für den Bereich Lauf / Gehen in den Ruhestand
Fast 60.000 User aus 59 Staaten besuchten 2009 die Webseite
26. Januar 2010 - Seit dem 15. September 2006 präsentierte sich die Leichtathletik - Coaching - Academy (www.la-coaching-academy.de) unter dem Motte „Es gibt keine Denkverbote“ im Internet. Anliegen dieser speziellen einzigartigen Internetplattform in der Leichtathletik - schwerpunktmäßig für den Bereich Lauf / Gehen – war in erster Linie, den Trainern und ihren Athleten auf dem Weg zur persönlichen Höchstleistung, auf dem Weg vor allem zur internationalen Spitze Hilfe und Unterstützung, Informationen, Wissen und Praxis - Erfahrungen, Anregungen, Tipps und Motivation und ein Diskussionsforum zu den vielfältigen Problemen der Leistungsvorbereitung zu geben, auch weil es sie so in den „Fachzeitschriften“ nicht gab. Hier geht's weiter ...
Praxis der Lauftechnikoptimierung
Vorfuß- und Mittelfußlaufen Mittel der Wahl für Spitzenläufer
19. Januar 2010 (© Lothar Pöhlitz) - Obwohl sich die meisten Läufer bewusst sind, dass eine optimale Lauftechnik Energie spart, die Laufökonomie und das schnellere Vorwärts wesentlich unterstützt, kann man bei Mittel- und Langstreckenrennen vor allem im Jugendbereich öfter als wünschenswert größere Mängel in der Bewegungsstruktur des Doppelschritts feststellen. Wilde Bewegungen mit den Armen, Füße die nach außen aufsetzen, Oberkörperrücklagen in Endphasen, unruhige Oberkörperbewegungen bei denen sich der Körperschwerpunkt auf und ab bewegt, unökonomische Beckenpositionen, Mittelstreckler, die auf dem ganzen Fuß aufsetzen und durch einen zu geringen Kniehub eine den Körperproportionen nicht entsprechende optimale Schrittlänge erzielen. Es läuft nicht rund, es rollt nicht. Und sollte die Rennsituation noch einen Schrittfrequenzwechsel erfordern, wird oft der Abstand zum vorn Weglaufenden schneller größer als erwartet. Hier geht's weiter ...
Zur Erhöhung der Wirksamkeit des Lauftrainings im JABT
Akzentuiert, komplex und anlagebedingt auf die Stärken orientieren
15. Januar 2010 (© Lothar Pöhlitz) - Trainingsmethodische Reserven in Hinblick auf die Erhöhung der Wirksamkeit des Trainings von jungen Mittel- und Langstrecklern im Aufbautraining können erschlossen werden, wenn bei Berücksichtigung der biologischen Reifung und einer frühzeitigen Differenzierung des Trainings zwischen anlagebedingten Ausdauer- oder Schnelligkeitstypen, neben den Ganzkörper - Athletik- und Kraftvoraussetzungen, eine komplexe Entwicklung der Energiebereitstellungssysteme in den Mittelpunkt gestellt werden. Hier geht's weiter ...
Kraftausdauergewinn durch Lauf – Sprung – Cirkel im Stadion
Im Nachwuchstraining geht Ausführungsqualität vor Intensität
12. Januar 2010 (© Lothar Pöhlitz) - Es gibt viele Möglichkeiten sowohl Abwechselung ins Training zu bringen als auch die Anforderungen zielgerichtet und systematisch zu erhöhen. Eine recht spezifische Form für Nachwuchs-Läufer sind Lauf – Sprung - Cirkel auf der Bahn, die mit steigender Leistungsfähigkeit und bei guter Beherrschung der Bewegungstechnik der einzelnen Übungen auch ins Gelände verlegt oder im Spitzenbereich als Bergantraining durchgeführt werden können. Lauf – Sprung – Cirkel sind speziell auf die Belastbarkeit des Läufers ausgerichtete Übungsformen und bereiten das Sprung-Schnellkrafttraining vor. Außerdem sind sie Grundlage zur systematischen Belastungssteigerung im Jahresverlauf. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass Umfang und Intensität in den Trainingseinheiten der jeweiligen Ausbildungsperiode und dem Ausbildungsstand der Läufer im Jahr auch gerecht werden und immer unter dem Gesichtspunkt eines Voraussetzungstrainings für die folgenden Mesozyklen gestaltet werden müssen. Dem Einfallsreichtum in der Zusammenstellung der Cirkel sind keine Grenzen gesetzt. Hier geht's weiter ...
Übertraining – Belastung und Erholung waren nicht im Gleichgewicht
Ruheherzfrequenz ein wichtiger Indikator
08. Januar 2010 (© Lothar Pöhlitz) - Es ist im Leistungs- und Hochleistungstraining nicht ungewöhnlich, dass Sportler an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. Dies ist für optimale Anpassungen, für den Leistungsfortschritt auch erforderlich, vorausgesetzt die komplexen Maßnahmen der Regeneration sichern, dass Training und Erholung im Gleichgewicht bleiben. Neben ausreichenden Wissen um die Trainingsmethodik und individuellen Erfahrungen in der Belastungsgestaltung können einfache Stresssignale und ein ungutes Körpergefühl frühzeitig vor dem Abstieg in ein auch mehrwöchig anhaltendes Übertraining warnen. Erste Symptome treten auf, wenn ein Missverhältnis zwischen der aktuellen Belastung und der Belastbarkeit besteht und dazu noch das Immunsystem nicht auf der Höhe seiner Aufgaben ist. Dabei ist eine belastungsbedingte tiefe Ermüdung z.B. nach Gipfelwochen nicht immer gleich ein Übertraining. Hier geht's weiter ...
Trainingspraxis: Langstrecke – Anschlusstraining - VP II
Eine beispielhafte 10 - Wochenplanung
04. Januar 2010 (© Lothar Pöhlitz) - Nachfolgend wird beispielhaft für junge leistungsorientierte Langstreckler/Innen im Anschlusstraining eine komplexe Belastungsplanung für 10 Wochen in der VP II angeboten, mit der innerhalb eines Mikrozyklus 5 unterschiedliche Aufgaben zur Langstreckenentwicklung gelöst werden sollen. Es wird davon ausgegangen, dass neben den jeweils 5 aufgeführten Schwerpunkt – Lauf - TE weitere 5 TE (die zu ergänzen sind) genutzt werden um in kombinierten aeroben Dauerlauf - TE mit Koordination, Beweglichkeitsprogrammen, Athletik- / Kraft- / Sprungkrafttraining zielgerichtet die Belastbarkeit systematisch zu erhöhen. Erfahrung ist, dass einem steigenden Anteil an Qualitätstraining ein erhöhter Umfang an „weichem aeroben“ Training „gegenzusetzen“ ist. Gleichzeitig muss bedacht werden, dass es für Langstreckler im Anschlusstraining darauf ankommt im Verhältnis zur VP I und dem vergleichbaren Zeitraum zum Vorjahr den Umfang um 20 - 30 % weiter zu erhöhen. Der Trainingsumfang ist für Langstreckler eine wichtige Basis und zugleich eine leistungsbestimmende Größe. Natürlich ist für ein solches Vorgehen Voraussetzung, dass in der 2.Etappe des Jugend-Aufbautrainings bereits leistungsorientiert – langstreckengerecht trainiert wurde. Hier geht's weiter ...
Dauerlauf – Tempowechsel – eine Form des aeroben Qualitätstrainings
Das aerobe Niveau muss näher an die Wettkampfgeschwindigkeit
31. Dezember 2009 (© Lothar Pöhlitz) - Das Niveau der Grundlagenausdauer (GA) wird als Voraussetzung für eine disziplinspezifische Ausdauerentwicklung geschwindigkeits- und umfangsorientiert aufgebaut. Für die unterschiedlichen Wettkampfstreckenlängen und den damit verbundenen Geschwindigkeitsanforderungen ist das anzustrebende Niveau der GA bekanntlich sehr zu differenzieren. Damit ist verbunden, dass zur Sicherung der Mehrfachfunktion der GA von Jahr zu Jahr sowohl die aerobe Basis (vL 3) und die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit (VO2max) verbessert werden müsseen, als auch eine möglichst gute Vorbereitung auf anspruchsvolle wettkampfspezifische anaerobe Trainingseinheiten und die Wettkämpfe erfolgt. Eine positive GA-Entwicklung ist bekanntlich an einen steigenden Trainingsumfang und an zunehmende Trainingsstreckenlängen in den Jahren, den TE und in Schwerpunktabschnitten gebunden. Das Ziel besteht letztendlich darin den Abstand zwischen dem Niveau der GA und der Wettkampfzielgeschwindigkeit immer mehr zu verkürzen. Hier geht's weiter ...
Der DLV hat sich beim Verbandstag für ehrgeizige Ziele neu aufgestellt
Wenn DLV-Präsident Prokop den 4. Platz bei Olympia 2012 will müssen alle Disziplinen ihren Beitrag leisten. Ein Kommentar von Lothar Pöhlitz.
22. Dezember 2009 - An der Schwelle zum neuen Jahr ist es nun sicher mit etwas Abstand an der Zeit, zu den zum Teil euphorischen Berichten vom 45. DLV-Verbandstag im November in Berlin u.a. auch bei leichtathletik.de, einige sachliche Anmerkungen, einige Gedanken anzufügen. Vielleicht finden auch sie in den besinnlichen Tagen zwischen den Jahren einmal Ruhe darüber nachzudenken.
Von Ovationen, von der WM als Werbung für die Leichtathletik in mustergültiger Weise und der guten Partnerschaft rund um die Ausrichtung der WM, als eine gute Gelegenheit sich im Sport zu positionieren, von spürbarer Aufbruchstimmung in Berlin und dass die deutsche Leichtathletik geeint und nach vorn gebracht wurde, wurde berichtet. In der Tat, es war ein schönes Fest. Wir sind gut davongekommen. Hier geht's weiter ...
Anschlusstraining ist wie der Schritt vom Abitur zur Eliteuniversität
Nur Talente die es wirklich wollen können es schaffen - Teil 2
15. Dezember 2009 (© Lothar Pöhlitz) - Es ist davon auszugehen, dass beim Übergang zum Anschlusstraining die Grenzen der Trainierbarkeit und individuellen Leistungsfähigkeit in allen Fähigkeiten und Fertigkeiten noch nicht erreicht sind. Auf dem Weg nach oben besteht deshalb die erste, vorrangige Aufgabe in einer angemessenen Trainingsumfangserhöhung in möglichst allen Trainingsbereichen. Trotzdem bleibt die Forderung nach der Einheit von Quantität und Qualität aller Belastungsfaktoren als Voraussetzung für einen hohen Wirkungsgrad handlungsbestimmend. Der Übergang vom Nachwuchs- zum Spitzenbereich scheitert oft, weil die notwendige Basis, die Ausgangsleistungen zur Ausprägung von Spitzenleistungen vor allem durch zu wenig Training in der Jugend nicht ausreichend ausgebildet wurde (Tabelle Vgl. U 20 – Welt- und deutsche Rekorde). Hier geht's weiter ...
Anschlusstraining ist wie der Schritt vom Abitur zur Eliteuniversität
Warum deutsche U 20-Talente die Weltspitze nur selten erreichen - Teil 1
15. Dezember 2009 (© Lothar Pöhlitz) - Liebäugeln begabte Jugendliche damit eines Tages einmal eine Eliteuni zu besuchen ist ihnen schon sehr früh klar, dass neben sehr guten Noten im Abitur auch der Schritt aus dem Mama-Hotel in die Selbstständigkeit, an den Ort der gewünschten Lehrstätte, in ein Studentenwohnheim, ein Internat, sogar in einen Campus in den USA oder in ein Zimmer bei Familie xyz mit allen nun selbständig zu lösenden Aufgaben dazugehören. Einige machen sich auch Gedanken darüber, wo sie die Dozenten mit dem besten Ruf in ihrer angedachten Spezialisierungsrichtung treffen. Hier geht's weiter ...
Mentale Stärke – Selbstvertrauen – Leidenschaft
Unter Gleichstarken wird der Sieg im Kopf entschieden
09. Dezember 2009 (© Lothar Pöhlitz) - Die Afrikaner haben es uns im letzten Jahrzehnt vorgelebt wie man sich den Weg zu internationaler Anerkennung und Startplätze bei den großen Events erkämpfen kann. Ein Platz ganz vorn in den internationalen Bestenlisten ist der Zugangs-Schlüssel zu den Fleischtöpfen der Elite. Nur mit einer Spitzenzeit, einer persönlichen Bestleistung im Weltniveaubereich gräbt man sich nachhaltig ins Bewusstsein der Manager ein die immer mehr die Laufbesetzungen bei den großen Veranstaltungen beeinflussen. Weil nur die Teilnahme an solchen Rennen zurück zur internationalen Konkurrenzfähigkeit und damit vielleicht auch eines Tages wieder zu Medaillen bei den jährlichen Höhepunkten führt muss immer wieder die „p.B.“ nicht nur für unsere Besten in den Mittelpunkt des Handelns gerückt werden. Hier geht's weiter ...


